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Säure-Basen-Ausgleich
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Säure-Basen-Ausgleich
Zu wenig Bewegung, zu viel Stress, eine zu säurebetonte Nahrung und im Gegenzug eine basenarme Kost tragen zu einer Übersäuerung des Körpers bei. Wird der ph-Wert mit dem Messwert sieben, der für ein exaktes Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen steht, in Richtung Säure überschritten, können Körperfunktionen nicht mehr ordnungsgemäß ablaufen.
Um eine solche Übersäuerung des Körpers zu vermeiden, ist zweierlei von Bedeutung. Zum einen sollte man auf säurespendende Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Käse, Getreide und Nüsse sowie Fette verzichten. Von diesen eiweißhaltigen, stark säurelastigen Nahrungsmitteln sollte man dem Körper nur wenige Mengen zuführen. Es wird daher empfohlen, Fleisch beispielsweise nur alle zwei bis drei Tage und eher als Beilage, denn als Hauptgang zu essen.
Zum anderen ist es wichtig, in großen Mengen basenreiche Lebensmittel zu sich zu nehmen, um die im Körper angelegten Alkali-Reserven aufzufüllen. Gemüse, Salate, Pilze, Obst, Kartoffeln und Kräuter, aber auch Kuhmilch und Sahne gelten bis auf Rosenkohl und Artischocken als basisch. Faustregel: Mindestens eine Gemüseportion pro Tag sowie morgens und mittags Obst zu essen, die Nahrung schonend, das heißt gedünstet, gedämpft oder püriert, zubereiten, gründlich kauen, um säurehaltige Verdauungsprozesse zu minimieren und mindestens 2,5 Liter täglich trinken, damit Säuren ausgeschwemmt werden können.
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