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Rheuma | Pflanzliche Präparate bei Rheumaschmerzen  

Rheumatische Beschwerden

Rheumatische Beschwerden

Fast 10 Millionen Deutsche haben sporadisch oder ständig Schmerzen in Muskeln, Bindegewebe, Knochen oder Gelenken. Sie leiden unter rheumatischen Beschwerden. Rheuma ist ein Sammelbegriff für diese Krankheitsbilder der sogenannten Bewegungsorgane. Typisch ist, dass die Schmerzen von Region zu Region - von Gelenk zu Gelenk wechseln können. Befürchtete Langzeitzeitfolge von Rheuma sind dauerhafte Einschränkungen der Beweglichkeit, die einmal aus der immer wieder angenommenen Schonhaltung zum anderen aus den Zerstörungen von Gelenken und umgebendem Gewebe resultieren können. Rheuma kann sehr aggressiv sein und mit massiven Entzündungen, Schmerzen und Gelenkschäden einhergehen ("Arthritis"), eher schleichend verlaufen ("Arthrose") oder vor allem das Gewebe betreffen ("Weichteilrheuma").

Beim Weichteilrheuma stehen Schmerzen in Muskeln und Bindegewebe - also den "weichen Teilen" im Vordergrund. Viele der Patienten haben derartige Beschwerden. Die Gründe sind Überlastungen von Sehnen, Bändern und Muskeln. Das passiert zum einen durch einseitige Arbeit (z.B. Tippen am PC) zum anderen beim Sport (zu viel, zu hart, zu lange). Eine weitere Gruppe, die sogenannte Fibromyalgie, führt zu ähnlichen Beschwerden. Oft geht ein spezielles Ereignis voraus, wie z.B. ein "Hexenschuss". Statt der Besserung breiten sich die Schmerzen im Körper aus und verselbständigen sich.

Von Weichteilrhema Betroffenen ignorieren leider zunächst oft ihre Beschwerden, schonen sich nicht und belasten das vorgeschädigte "Weichteil" weiter. So entstehen chronische Schmerzen, die sich sogar witterungsabhängig verschlimmern können. Beispiele sind Sehnenscheiden-, Schleimbeutel-Entzündung oder Muskelzerrung aber auch "ganze" Krankheitsbilder wie Schulter/Arm-Syndrom oder Tennisellenbogen. Den bekommen übrigens 1000 mal mehr Menschen im Haushalt, z.B. bei einer ungewohnten Renovierungsaktion des Eigenheims, als auf dem Tennisplatz.

Für die Behandlung von rheumatischen Weichteilbeschwerden sind folgende Maßnahmen sinnvoll:

* Medikamente gegen akute Beschwerden einsetzen (Arztbesuch)
* Körperteil schonen, oft ist auch Ruhigstellung nötig (Arztbesuch)
* Physikalische Maßnahmen durchführen lassen (z.B. Krankengymnastik, Massage)
* Entspannungsübungen lernen und durchführen
* Ausgleichssport zu Stärkung der schützenden Muskulatur betreiben

Für die akute Schmerzbehandlung sind nach wie vor sogenannte Antirheumatika sinnvoll. Sie können jedoch mit biologischen Alternativen kombiniert werden, z.B. (->) Modernen Homöopathika. Für die Behandlung mittel starker Beschwerden bzw. auch für die Intervalltherapie reichen Homöopathika oder auch pflanzliche Arzneimittel oft allein – Vorteil: Gute Verträglichkeit! Da rheumatische Beschwerden meist mit Muskelverkrampfungen einher gehen, ist auch ein Muskel entspannendes Medikament hilfreich. Auch hier kann ein Homöopathikum gute Dienste leisten. Die komplette Therapie sollte aber der Arzt entscheiden.

Physikalische Maßnahmen wie Krankengymnastik und Massagen sind bei Weichteilrheuma sehr wichtig. Bei langer Schonung verkürzen sich Bänder, Sehen und Gelenkanteile, so dass hier aktive vorsichtige Bewegung notwendig ist. Dazu bedarf es der fachkundigen Anleitung und der regelmäßigen Durchführung.

Weitere Informationen finden Sie in der Patientenbroschüre "Rheuma" als pdf-Datei zum Download.

Quelle: Heel


Downloads:

Patientenbroschüre "Rheuma" (->)
als PDF-Datei [391 kB]


Weiterführende Links:

Modernen Homöopathika (->)



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