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Gelbe Würze gegen Brustkrebs
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Risikofaktor Brustkrebs
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Brustkrebs wird häufig zu spät erkannt
Frauen benötigen gezielte Informationen
Jährlich wird bei nahezu 50.000 Frauen in Deutschland Brustkrebs diagnostiziert, mehr als 18.000 sterben daran. Zu wenig Frauen nutzen die modernen Möglichkeiten der Früherkennung. Nur jede dritte Frau geht zur Krebsvorsorgeuntersuchung - wegen des Zeitaufwands und wegen der als nicht angenehm eingeschätzten Untersuchung. Dabei übernehmen die Kassen bei Frauen ab Beginn des 30. Lebensjahres die Kosten für eine jährliche Brustkrebsvorsorge. Operation, Hormontherapie, Bestrahlung, Chemotherapie: Die Behandlung von Brustkrebs ist sehr vielseitig. Viele Frauen fühlen sich dadurch verunsichert. Denn nach der Diagnosestellung werden in kurzer Zeit viele Entscheidungen notwendig.
"Viele mit einer Krebserkrankung verbundenen Ängste erwachsen aus Fehleinschätzungen der Situation und aus mangelndem Wissen über mögliche und notwendige Maßnahmen der Diagnose und Therapie", so Professor Dr. med. Volker Barth, Autor des Ratgebers "Brustkrebs: schnell verstehen - richtig behandeln" (TRIAS, Stuttgart. 2003). Barth leitet das Mammazentrum der Städtischen Kliniken Esslingen und sagt aus Erfahrung: "Informierte Patientinnen verstehen besser, was Ihre Ärzte tun, um die Erkrankung festzustellen und zu behandeln und können selbst mehr dazu beitragen." Aus diesem Grund hat er gemeinsam mit der Wissenschaftsjournalistin Andrea Barth. Erstinformationen für Betroffene und Frauen, bei denen der Verdacht auf Brustkrebs besteht, zusammengestellt. Die Autoren liefern Antworten zu häufigen Fragen über Diagnostik, Therapie und Nachbehandlung.
Vorsorge tut not Am häufigsten entsteht Brustkrebs zwischen dem 45. und 65. Lebensjahr. Das Risiko an Brustkrebs zu erkranken nimmt mit dem Alter zu. Die meisten Brustkrebsfälle finden sich in der Gruppe der 60- bis 80-Jährigen. Da der Tumor fünf bis 15 Jahre benötigt, um von der ersten Zelle bis zu einem zwei Zentimeter großen Knoten heranzuwachsen, sind Vorstufen der Erkrankung bereits in jüngeren Jahren vorhanden und gelegentlich schon sehr früh durch Ultraschall oder eine spezielle Röntgenuntersuchung, die Mammografie, zu erkennen. Wird der Tumor entdeckt, muss er in jedem Fall behandelt werden. Häufig wird Brustkrebs heute brusterhaltend operiert. In diesen Fällen wird meist etwa fünf Wochen nachbestrahlt, um etwaige weitere Tumorzellnester zu vernichten. Zusätzlich findet eine Hormontherapie statt. "Die Heilungschancen sind gut bis sehr gut, wenn der Tumor frühzeitig entdeckt wird. Bei niedrigen Tumorstadien kann die Brust heute in aller Regel erhalten werden, selbst bei größeren Knoten und befallenen Achsellymphknoten", erklärt Barth.
In dem Ratgeber haben die Autoren häufige Fragen zu Diagnostik und Therapie zusammengestellt, sowie Tipps für den Alltag wie zum Beispiel Ernährungsfragen und sportliche Betätigung. Zusätzlich können sich Betroffene anhand eines Übersichtsplans zu Diagnostik und Therapie orientieren, welche Schritte ihren Therapieplan bestimmen.
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Volker Barth
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Volker Barth
Prof. Dr. med. Volker Barth ist Radiologie, Nuklearmediziner und Strahlentherapeut. Er leitet zusammen mit Dr. Herrmann das Institut für Mammadiagnostik an den Städtischen Kliniken Esslingen. Mit Dr. Koubenec von der Frauenklinik DRK Westend Berlin unterhält er die Internetseite www.brustkrebs.de für Patientinnen und Ärzte. TOP
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Andrea Barth
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Andrea Barth
Dipl. oec. troph. Andrea Barth ist Ernährungswissenschaftlerin und ausgebildete Redakteurin. Sie arbeitet am Institut für Mammadiagnostik im Bereich Kommunikation und schreibt als freie Mitarbeiterin für den Verband für Unabhängige Gesundheitsberatung (UGB) in Gießen. TOP
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Ultraschall
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Ultraschall (Sonografie)
Die Sonografie ist eine der wertvollsten Ergänzungsuntersuchungen zur Mammografie und wird bei besonders dichtem Drüsengewebe, vor allem bei unter 50-Jährigen eingesetzt. Die Ultraschallwellen schaden dem Gewebe nicht, und die Sonografie ist beliebig oft wiederholbar. Es lassen sich nicht nur Zysten von festen Knoten unterscheiden und gezielt sonografisch gesteuert punktieren, auch unter den festen Knoten können gutartige von bösartigen abgegrenzt werden.
Die Sonografie sollte so oft wie möglich und schon in jüngeren Jahren eingesetzt werden, um eine bösartige Tumorbildung auszuschließen - besonders dann, wenn eine familiäre Veranlagung vorliegt. TOP
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Mammografie
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Mammografie
Die Mammografie ist eines der sichersten Verfahren zur Früherkennung von Brustkrebs. Aber nicht alle bösartigen Prozesse in der Brust sind mammografisch frühzeitig nachweisbar. Die Treffsicherheit bei Krebs liegt bei etwa 60 Prozent, das heißt, etwa zwei von drei bösartigen Tumoren von einem Zentimeter Größe werden durch die Mammografie entdeckt. Die Mammografie ist das einzige Verfahren, das Mikroverkalkungen als Frühzeichen eines bösartigen Prozesses am besten nachweist. Hier können selbst wenige Millimeter große Tumoren aufgespürt werden. TOP
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