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Stillzeit: Zurückhaltung mit Parfüm
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Ohne Duft - Gute Luft
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Erläuterung zur Kampagne "Ohne Duft - Gute Luft"
Von Silvia K. Müller
Manche Menschen glauben, ohne ihr geliebtes Parfum, After Shave, Eau de Toilette, parfumiertes Haarspray, Waschmittel, duftenden Weichspüler und betörendes oder belebendes Raumspray nicht leben zu können. Ganz ohne, dass geht doch nicht - ist ein gängiger Kommentar. Duftstoffe sind ein ubiquitärer Teil unserer modernen Gesellschaft geworden.
Die Kehrseite der Medaille sind gesundheitsschädliche oder - beeinträchtigende Chemikalien, aus denen diese Düfte kreiert sind und Menschen, die von geringsten Konzentrationen vielgeliebter Duftstoffe gesundheitliche Beeinträchtigungen, bis hin zu schwersten gesundheitlichen Reaktionen erleiden.
Die Bandbreite der Reaktionen kann vielfältig sein. Sie reicht von irritativen, respirativen bis zu neurologischen Beschwerdebildern. Betroffene berichten u. a. über Benommenheit, rasenden Puls, Atemwegsbeschwerden, Kopfschmerzen, tränende, brennende Augen, Taubheitsgefühle, Übelkeit, Müdigkeit, Abfall der Hör- oder Sehleistung, Aggression über Depression, bei hypersensiblen Menschen über Erstickungsanfälle bis über Bewusstlosigkeit, um nur einen Bruchteil der möglichen Symptome aufzuzählen.
Adverse allergische Reaktionen gehören zu den grössten gesundheitlichen Problemen, die durch Kosmetika verursacht werden und sie können durchaus lebensgefährlich sein (1). Ein soziales Leben ist für Hypersensible aus diesem Grunde kaum mehr möglich, da es heutzutage nicht mehr nur das Privileg der Reichen ist, sich zu beduften. Der Gang durch die Fussgängerzone wird für sie zum Spiessrutenlauf, eine Fahrt mit der U-Bahn ist genauso unmöglich wie der Besuch eines Restaurants. Einige reagieren mit verminderter Produktivität an ihrem Arbeitsplatz oder müssen ihn aufgeben, da sie durch die Lieblingsdüfte ihrer Kollegen nicht mehr funktionieren. Chemikaliensensible Kinder können ihre Intelligenz nicht vollständig entwickeln, oder am Unterricht teilnehmen, da Schüler, wie Pädagogen nur noch selten "ohne" zur Schule kommen.
Soziale Isolation, Vereinsamung ist für Chemikaliensensible, Duftstoffallergiker und viele Asthmatiker traurige Realität. Akzeptanz finden sie kaum, häufig nicht einmal in den eigenen Familien, obwohl die Zahl der Beeinträchtigten hoch ist. Mehrere wissenschaftliche Studien aus den USA legen dar, dass bereits ungefähr ein Drittel der US - Bevölkerung unter leichter bis schwerer Chemikaliensensibilität gegenüber verschiedenen Chemikalien im Niedrigdosisbereich, darunter auch Duftstoffe, leidet (2,3,4,5,6,7,8).
Was verbirgt sich in den wunderschönen Flacons, Tiegeln und Döschen, was manche Menschen in die Knie zwingen soll und andere bei regelmässiger Anwendung krank macht?
Keine teuren Essenzen aus Blüten, seltene Ingredienzen, oder echtes Moschus wie in früheren Jahrhunderten. Heute kommen statt dessen 5000 verschiedene chemische Bestandteile in der Herstellung von Duftstoffkompositionen zum Einsatz. Die Endprodukte in den wunderschönen geschliffenen Flacons sind komplexe toxikologisch ungetestete chemische Mixturen (10,11). Aceton, Ethanol, synth. Kampfer, Benzylalkohol, Ethylazetat, Isopropyl Alkohol, Methylchlorid, Terpentin, Toluol, Acrolein, Cyclohexan, sind u.a. Bestandteile, die in handelsüblichen Parfums je nach Komposition enthalten sein können (12). Die akut toxischen und chronischen Wirkungen einiger dieser Chemikalien sind aus der Toxikologie hinreichend bekannt und in anderen Bereichen der Industrie meist streng reguliert. Es ist wissenschaftlich belegt, dass sie z. T. dazu in der Lage sind Krebs, Geburtsdefekte, Fehlgeburten, allergische Reaktionen, Haut- und Augenirritationen, Erkrankungen des zentralen Nervensystems, etc. auszulösen. Über die Auswirkungen vieler nicht alltäglicher chemischer Bestandteile, die in Produkten mit Duftstoffen enthalten sind, hat man gegenwärtig noch keine langzeittoxikologischen Erkenntnisse. Ihre Auswirkungen auf den menschlichen Organismus werden sich mit der Zeit zeigen.
Rezepturen bestehend aus mehreren hundert chemischen Einzelsubstanzen sind gängig bei den meisten Parfums, die in den Regalen der Geschäfte stehen. Über die jeweilige Wechselwirkung der verschiedenen chemischen Stoffe untereinander und der daraus resultierenden gesundheitlichen Gefahren werden wir noch lange im Unklaren sein. Eine strenge Reglementierung nach dem Chemikaliengesetz würde dazu führen, dass viele der verführerisch designten Flacons in den Regalen der Parfumerien auf der Rückseite mit Gefahrenzeichen wie Totenkopf, Andreaskreuz, etc. gekennzeichnet sein müssten.
Mit diesem Hintergrund erscheint es als kein Wunder, dass Parfums und Colognes als zwei der am häufigsten erwähnten Asthmaauslöser gelten (13). Ein Bericht des National Research Council (Nationaler Wissenschaftsrat) in den USA führt an, dass Parfums reaktive Atemwegserkrankungen und Bronchospasmus bei Asthmapatienten auslösen können, was durch Provokationstests bestätigt wurde (14). Parfums und Duftstoffe sind die Ursache Nummer Eins für allergische und irritative Reaktionen gegenüber Kosmetika. Die zusätzlich darin enthaltenen Konservierungsstoffe gelten als Auslöser Nummer Zwei (15). Eine umfangreiche rezensierende Studie listete 101 gängigerweise als Duftstoffbestandteile verwendete Chemikalien als klassische sensibilisierende Substanzen auf (18). Amerikanische Wissenschaftler legten dar, dass bereits Parfumstrips in Zeitschriften ausreichend sind, um die Lungenfunktion bei Asthmatikern signifikant herabzusetzen. Das Parfum in dieser placebo-kontrollierten Studie hatte mindestens 29 verschiedene Bestandteile, wovon Isopropylalkohol (eines der häufigsten Bestandteile von Parfums) alleine schon in der Lage war, die Lungenfunktion zu beeinträchtigen. Andere nicht identifizierte Bestandteile des Parfums trugen zu maximaler respirativer Beeinträchtigung bei (16). Man bedenke, dass die meisten Parfums aus mehreren hundert chemischen Einzelsubstanzen, nicht nur aus 29 bestehen. Das für Chemikaliensensible, die ohnehin häufig starke Probleme mit Druckerzeugnissen haben, eine solche Zeitschrift ein real existierendes hohes gesundheitliches Risiko darstellt, wird damit für jeden leicht verständlich.
Eine französische Studie warnt, dass Parfums neben respirativen und dermalen, zusätzlich auch neurologische Erkrankungen verursachen können (10). Das amerikanische Office of Technology Assessment (OTA) bestätigte in seinem Bericht, dass das Zentralnervensystem besonders empfindlich auf toxische Substanzen reagiert, weil sich normalerweise Nervenzellen oder Neurone nicht wie andere Körperzellen regenerieren können, wenn sie erst einmal verloren sind. Toxische Schäden am Gehirn oder Rückenmark sind daher meist permanent. Selbst leichte Veränderungen in der Struktur oder Funktion des Nervensystems haben tiefgreifende Konsequenzen auf unser Verhalten, sowie neurologische - und sonstige Körperfunktionen. Aus diesem Grunde warnt das OTA, dass Konsumgüter generell keine neurotoxischen Substanzen enthalten sollten (17).
Statistisch signifikante, akut toxische Effekte wie sensorische Irritation, pulmonale Irritation und Verminderung der Atmung, wurden im Mäuseversuch mit männlichen Swiss-Webster Mäusen festgestellt. Mäuse wurden aus dem Grunde als Versuchstiere eingesetzt, weil sie weniger sensibel sind, als die meisten Menschen, um das Risiko für falsch positive Resultate zu minimieren. Die hervorragend, richtungsweisend entwickelte Studie von Anderson Laboratories, testete individuell 4 verschiedene Eau de Cologne und ein Eau de Toilette an 186 Gruppen von Mäusen. Durch 21 zusätzliche Shamtests (Scheintests ohne Parfum) an Kontrollgruppen, die nichts ausgesetzt wurden, stellte man weiterhin fest, dass in den Shamtests wiederholte Exposition keine verstärkte Symptomatik auslöste. Bei den wiederholten Expositionstests mit Parfums jedoch wurde demgegenüber offenbar, dass die duftstoffexponierten Mäuse eine Verstärkung der neurotoxischen Symptomatik zeigten. Aus dem Studienergebnis schlossen die Wissenschaftler, dass einige Menschen, wenn sie gegenüber diesen getesteten Parfums exponiert sind, eine Kombination von Irritationen von Augen, Nase und/oder Hals, respirativen Beschwerden, möglicherweise Bronchospassmus oder asthmaartige Reaktionen und Reaktionen des zentralen Nervensystems, einschliesslich Schwindel, Koordinationsstörungen, Verwirrung, Erschöpfung entwickeln können (18).
Die Beeinflussung der persönlichen Stimmungslage, die von der Industrie durch gezielte Werbung in den Vordergrund gerückt wird, stellt ein zusätzliches weitreichendes Risiko dar. Durch bewussten Einsatz gewisser Chemikalien in einer Duftstoffkomposition wird das limbische System, welches unsere Gefühlswelt im Gehirn steuert, beeinflusst. Diese Beeinflussung kann sich jedoch je nach Disposition, sowohl positiv, u.a. als euphorisches Gefühl, wie auch durch negative Auswirkungen, wie z.B. Angstzustände, Panik, oder depressive Stimmung bemerkbar machen (19).
Selbst extrem geringe Expositionsmengen eines Parfums können Hirnfunktionen von gesunden Individuen, ohne zuvor vorliegende Allergien oder Chemikaliensensibilität, advers stören. Selbst Parfumkonzentrationen, die zu gering sind, geruchsmässig entdeckt zu werden, sind in der Lage, das Gehirn so sehr zu beeinträchtigen, dass es zu Störungen in den Hirnströmen, sichtbar werdend durch Veränderungen im EEG, führt (20). Lorrig et.al war durch seine Studien in der Lage zu zeigen, dass exponierte Individuen die doppelte Zeit brauchten, um eine visuelle Suchaufgabe zu lösen. Cognitiv evozierte Potentiale und ereignisabhängige Potentiale waren ebenso verändert. Daraus schlossen die Wissenschaftler, dass Gerüche bei Gesunden selbst in einer Dosis, zu gering, um geruchsmässig entdeckt zu werden, dazu in der Lage sind, zu Verwirrung zu führen, oder die Konzentration stark herabzusetzen (21). Bei Chemikaliensensiblen waren die Auswirkungen auf die Hirnströme durch geringe Dosen Parfum oder andere Expositionen weitaus profunder und zeigten durch klinische, inhalative Provokationstests, schwere Schädigungen, hervorgerufen durch die neurotoxischen Reaktionen gegeüber den Parfums. Geringste Dosen Parfum verursachten bereits Abnormalitäten in den Hirnströmen, die cognitive Symptome wie Veränderungen in der Merk-, Denk- und Konzentrationsfähigkeit und Sprachvermögen von Chemikaliensensiblen belegten. Die Wissenschaftler stellten zusätzlich organische Veränderungen des Gehirns fest, die übereinstimmend mit den Arealen sind, aus denen derartige adversen Symptome herrühren müssten (22,23). Weiterhin fanden sich bei Individuen mit MCS verlängerte P300 Latenzen (23).
Dass natürliche Parfums, bzw. ätherische Öle automatisch gesünder und sicherer sind, ist ein allgemeiner Trugschluss. "Natürlich" heisst nicht gleichzeitig ungiftig. Selbst Rohöl ist "natürlich". In einer amerik. medizinischen Fachzeitschrift wurden 81 übliche ätherische Duftöle aufgezählt, die nachweislich durch medizinische Fachliteratur belegt, Allergene darstellen, oder sensibilisierend wirken können (24). Im gleichen Atemzug muss man vor der Gefahr, ausgehend von anderen Duftstoffemittenten, wie Raumerfrischungssprays eindringlich warnen. Eine Studie von Anderson Laboratories demonstrierte, dass aus getesteten kommerziellen Raumsprays Chemikalien emittierten, die toxische Effekte bei Mäusen auslösten. Diese Effekte konnten unter den herkömmlichen allgemeinen Verwendung der Produkte demonstriert werden. Weiterhin wurde durch das Ergebnis der Studie deutlich, das die getesteten Raumsprays nicht zur Verbesserung der Raumluft beitrugen, sonderern statt dessen zur Luftverschmutzung und Toxizität des Innenraumes beitrugen. Emissionen der Raumsprays verursachten sensorische Irritation, pulmorale Irritation, beobachtbare funktionale Verhaltensänderungen und in einigen Fällen Tod. Diese Feststellungen wurden in Shamtests (Scheintests ohne Raumspray) nicht observiert, woraus zu schliessen ist, dass die Reaktionen, durch Raumsprays eintraten und nicht fälschlicherweise durch Kontaminationen, etc. die aus z.B. Laborapparaturen stammen konnten. Die Wissenschaftler schlossen aus den ermittelten Daten, Sicherheitsdatenblättern, Daten zu den einzelnen chemischen Inhaltsstoffen und Daten zur Toxizität, dass sich voraussagen ließe, dass einige Menschen, wenn sie Emissionen aus den untersuchten Raumsprays ausgesetzt sind, eine Kombination von Augen-, Nase- und Halsirritation, respirativen Beschwerden, Bronchospasmus, asthmaartige Reaktionen, sowie Reaktionen des zentralen Nervensystems (einschliesslich Schwindel, Koordinationsstörungen, Verwirrung und Erschöpfung) entwickeln können (25).
Mit seiner Pressemitteilung Nr. 14/00 (->) warnt auch das deutsche Umweltbundesamt vor dem Einsatz von künstlichen - und natürlichen Riech- und Aromastoffen in Innenräumen. Bei der Verwendung von Duft- und Aromastoffen seien gesundheitliche Probleme nicht auszuschliessen, so die Kommission der Wissenschaftler, die Universitäten und Behörden des Bundes und der Länder angehören. Studien zeigen, dass Duft- und Aromastoffe eine mögliche Ursache für Allergien und allgemeine Befindlichkeitsstörungen sein können. Wenn Personen über Allergien, Befindlichkeitsstörungen und unspezifische gesundheitliche Symptome klagen, sollte auch an Riech- und Aromastoffe als mögliche Ursache gedacht werden. Im Zweifelsfall sollten diese Personen auf den Gebrauch von Riech- und Aromastoffen verzichten. Die Innenraumlufthygiene - Kommission des UBA rät weiterhin eindringlich davon ab, Riech- und Aromastoffe einzusetzen, um eine mangelhafte Qualität der Innenraumluft zu überdecken. Jeder Anwender sollte sich bewusst sein, dass er zur ohnehin bereits vorhandenen Innenraumluftverunreinigung, die er oft nur in einem eingeschränkten Maße beeinflussen kann, zusätzliche Verbindungen hinzufügt. Dies laufe den grundsätzlichen Empfehlungen zuwider, die Konzentration vermeidbarer Luftinhaltsstoffe auch in Innenräumen so gering wie möglich zu halten, um aus Gründen der Vorsorge die Wahrscheinlichkeit einer nachteiligen gesundheitlichen Wirkung zu verringern, stellt das UBA fest (26).
Der Preis für ein "bisschen Duft" ist zu hoch, wie Wissenschaftler aus aller Welt beweisen und Behörden ebenfalls langsam befinden. Aus diesem Grunde sollten wir beginnen, bedachtsamer damit umzugehen. Wir sollten überlegen, ob es erforderlich ist, dass in "Allem" und "Jedem" Duftstoffe enthalten sind. Statt in jedem Haushaltsreiniger im Besenschrank ein anderen Geruch, Duftwunderbäume am Rückspiegel des Autos, künstliche Düfte wie "frische Brise, Erdbeer, Zitrone, etc." an der Tankstelle ins Wageninnere gepustet für eine Mark, automatische Duftspender an den Toilettentüren von Restaurants und Autobahn-Raststätten, duftende Bahnbillets in der Schweiz, Stadtbeduftung aus der Luft in Berlin (27), duftverströmende Plakate an den Haltestellen von Bus und U-Bahn, sowie zusätzlich jeden Morgen vor dem Verlassen des Hauses einen persönlichen "Hauch" Parfum, oder After Shave, doch eher Düfte nur noch zu besonderen Anlässen, mit Bedacht gewählt, nur dort wo es hin- oder hineinpasst und wohldosiert, wenn überhaupt. Das Konglomerat verschiedenster Chemikalien von den unterschiedlichsten Duftstoffquellen ausgehend, braut sich leicht zu einem regelrechten, nicht abschätzbaren Hexengebräu zusammen.
Freiwillige Solidarität gegenüber dem Teil der Bevölkerung, der bereits mit schweren physischen oder/ und psychischen Beeinträchtigungen auf Duftstoffe reagiert, bevor ändernde tiefgreifende gesetzliche Regelungen geschaffen werden, ist von Nöten. Vielleicht ist der jährlich für den für 12. Mai angesetzte weltweite " Breath of Fresh Air Day - use sense not scents", ein duftstoffreier Tag im Rahmen der Chemical Sensitivity Awareness, ein weiterer Schritt eines Beginns des dringend erforderlichen Umdenkens.
Referenzen: 1. DeGroot, A.C., Frosch, P.J., Adverse Reactions to Fragences: A clinical Review, Contact Dermatitis, 1997 2. Wallace, Nelson, Kollander, Leaderer, Bascom, Dunteman - Indoor air quality and work environment study. Multivariate statistical analysis of health, comfort and odor perceptions as related to personal and workplace characteristics. US Environmental Protection Agency vol. 4, EPA Headquaters Buildings. Atmospheric Research and Exposure Assessment Laboratory. 1991 3. Bell, Miller, Schwartz, Peterson, Amend - Neuropsychiatric and somatic characteristics of young adults with and without self-reported chemical odor intolerance and chemical sensitivity. Arch Envirn. Health. 1996 4. Meggs, Dunn, Bloch, Goodman, Davidoff - Prevalence and nature of allergy and chemical sensitivity in a general population. Arch Environ Health 1996 5. Bell, Schwartz, Amend, Peterson, Stini - Sensitization to early life stress and response to chemical odors in older adults. Biol. Psychiatry. 1994 6. Bell, Walsh, Goss, Gersmeyer, Schwartz, Kanof - Cognitive dysfunction and disability in geriatric veterans with self-reported sensitivity to environmental chemicals. J.Chronic Fatigue Syndrome. 1997 7. Bell, Schwartz, Peterson, Amend - Self-reported illness from chemical odors in young adults without clinical syndromes or occupational exposures. Arch Environ Health. 1993 8. Bell, Schwartz, Peterson, Amend, Stini - Possible time-dependent sensitization to xenobiotics:self-reported illness from chemical odors, foods and opiate drugs in an older adult population. Arch Envirn. Health. 1993 9. Kreutzer, Health Investigations branch, Department of Health Services, State of California. 1997 10. Meynadier, J.M.; Meynadier, J., et. al.; Formes Cliniques: Des Manifestations Cutane'es d'Allergie aux Parfums, Annales de Dermatologie et de Venerologie, 1086 11. Cynthia Wilson, Chemical Exposure and Human Health, McFarland, 1993 12. Lance Wallace, Environmental Protection Agency, USA, 1991 13. Shim, C., Williams, Jr., M.H., Effects of Odors in Asthma, American Journal of Medicine, 1986 14. National Research Council, Commission on Life Sciences, Board of Environmental Studies and Toxicology, Commitee on Biologic Markers, Subcommitee on Immunotoxicology, Use of biologic Markers in controversial Areas of Environmetal Health, Biologic Markers in Immunotoxicology, National Research Press, 1992 15. U.S. Food and Drug Administration, Stehlin, D., Cosmetic Safety: More complex than at the first blush, FDA Consumer, 1991, Revised 1995 16. Kumar, P., Caradonna-Graham, V.M., et.al. Inhalation Callenge Effects of Perfume Strips in Patients with Asthma, Allergy Asthma Immunology, 1995 17. U.S. Congress, Office of Technology Assessment, " Summary, Policy Issues and Options for Congressional Action", Neurotoxicity: Identifying and Controlling Poisons of the Central Nervous System, U.S. Government Printing Office, 1990 18. Anderson, R.C., Anderson, J.H., Acute Toxic Effects of Fragance Products, Archivies of Environmental Health, 1998 19. Cooper, S.D., Raymer, J.H. et al: The Identification of Polar Organic Compounds found in Consumer Products and their Toxicological Properties. Journal of Exposure Analysis and Environmental Epidemiology, 5/1, 1995 20. Lorig, T.S., Huffman, E., et.al.: The Effects of low Concentrations Odors on EEG Activity and Behavior. Journal of Psychophysiology, 5, 1991 21. Lorig, T.S., Herman, K.B.., et.al.: EEG Activity during Administration of Low-Concentratin Odors. Bulletin of Psychonomic Society 28(5), 1990 22. Dudley, D.L.: Chemical Toxicity: A Neurometric Study of Changes in the Auditory and Visual Cognitive Evoked Potential in Response of Olfaction. Clinical Research, 41(2), 1993 23. Dudley, D.L.: Olfactory Uptake and the Auditory and Visual Cognitive Evoked Potential, Rare: Olfactory Uptake and the Mapped Pattern Reversal Evoked Potential and the Mapped Visual Cognitive Evoced Potential, Rare. Clinical Research 41 (2), 1993 24. De Groot, A.C., Frosch, P.J., Adverse Reactions to Fragences: A clinical Review. Contact Dermatitis, 1997 25. Rosalind C. Anderson, Julius H. Anderson, Anderson Laboratories, Inc., "Toxic Effects of Air Freshener Emissions", Archieves of Health, 1997 26. Umweltbundesamt, Berlin, Duft- und Aromastoffe nicht unüberlegt in Innenräumen einsetzen, Pressemitteilung UBA Nr.14/00, 14.04.2000 (->) 27. Eine Tonne Parfum für die "Berliner Luft", Generalanzeiger Bonn, 27.Mai, 1998
Weiterführende Links:
Datenbank "Chemikalien und Kontaktallergie"
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