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Checkliste für Allergiker
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Allergien
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Konkrete Fragen - praxisnahe Antworten
Tipps und Tricks für Allergiker
Rund 25 Millionen Menschen sind in Deutschland von Allergien betroffen. An Asthma bronchiale leiden rund sechs bis acht Millionen Deutsche. Zehn bis zwölf Prozent davon sind Schulkinder - damit ist Asthma bronchiale die häufigste chronische Kinderkrankheit. Die Prognosen für die Zukunft sind düster schätz der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB e.V.) . Die Zahl der Menschen, die im Laufe ihres Lebens eine Allergie entwickeln werden, wird weiter steigen. Deshalb ist eine Vermeidung von potenziellen Allergenen bereits im Kindesalter wichtig. Insbesondere bei "Risiko-Kindern", bei denen beide Elternteile Allergiker sind, sollten rechtzeitig Präventionsmaßnahmen ergriffen werden, um der Entstehung einer Allergie so weit wie möglich vorzubeugen.
Viele Allergiker-Eltern machen sich Sorgen, wie sie ihren Nachwuchs vor Allergie auslösenden Stoffen schützen können. Die Beratungsstellen des DAAB, wo jährlich über 50.000 Anfragen von Allergie belasteten Menschen eingehen, sind häufig die erste Anlaufstation für Betroffene. So wollen beispielsweise Allergiker-Eltern wissen, mit welchen vorbeugenden Maßnahmen sie das Allergierisiko bei ihren Kindern verringern können oder wie sie einen allergiegefährdeten Säugling ernähren sollen.
Praxisnaher Erfahrungsaustausch für Betroffene Der DAAB hat die wichtigsten Fragen, die in den letzten Jahren immer wieder gestellt wurden, zusammengefasst und in Zusammenarbeit mit dem TRIAS Verlag herausgebracht. Ein Autorinnen-Team - bestehend aus einer Biologin, zwei Oecotrophologinnen und einer Chemikerin - geben im gleichnamigen Buch "Antworten auf die 111 häufigsten Fragen zu Allergie und Asthma" (TRIAS, Stuttgart. 2004). Anja Schwalfenberg, Sonja Lämmel, Christa Spinne und Ingrid Voigtmann beantworten Fragen zu den Themenbereichen Innenraumallergien und -sanierung über Nahrungsunverträglichkeiten und Hautpflege bis hin zu immunologische Reaktionen auf Arzneimittel, Verhalten in Freizeit und Garten sowie Rechtsangelegenheiten.
"Wie kann ich mein Kind vor Allergien schützen?" Die beste Allergievorbeugung sei, ein allergiegefährdetes Kind während der ersten sechs Lebensmonate zu stillen. Könne ein Baby nicht voll gestillt werden, empfehlen die Autorinnen, auf eine hypoallergene Säuglingsnahrung zurückzugreifen. Beikost sollte erst nach dem sechsten Monat und dann nur langsam und schrittweise eingeführt werden, wobei auf frische Kuhmilch, Eier, Fische, Nüsse, Zitrusfrüchte und Weizenmehl im ganzen ersten Lebensjahr verzichtet werden sollte. Studien hätten belegt, dass mit diesen Maßnahmen das Risiko einer Allergieentwicklung in den ersten fünf Lebensjahren um etwa die Hälfte herabgesetzt werden konnte.
Weiterführende Links:
Checkliste für Allergiker
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