Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft informiert:
DIE AKDÄ BLEIBT DABEI: KEIN GRUND ZUR ENTWARNUNG BEI HORMONTHERAPIE IN DEN WECHSELJAHREN
Das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung und die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft haben es vor dem Hintergrund einer vieldiskutierten Studie des Wissenschaftlichen Institutes der AOK für notwendig erachtet, in einer gemeinsamen Presseerklärung vom 26.9.2005 die wesentlichen Tatsachen zur Hormontherapie nochmals kurz zusammengefasst in Erinnerung zu rufen. Diese Pressemitteilung hat in den berufspolitischen Zeitschriften der Frauenärzteschaft zu teilweise heftiger Kritik geführt, die auch mit persönlichen Angriffen und beleidigenden Äußerungen in Richtung des Vorsitzenden der AkdÄ und anderen Personen nicht gespart hat.
Der Berufsverband der Frauenärzte hat erstaunlich schnell in einer Pressemitteilung vom 27.9.2005 eine Gegendarstellung verbreitet unter dem Titel "Entwarnung bei Hormontherapie in den Wechseljahren". Da seitens der berufspolitischen Vertreter gegenüber der AkdÄ immer wieder der Vorwurf erhoben wird, die AkdÄ habe keine Kompetenz auf diesem Gebiet und ignoriere die aktuelle Studienlage, haben wir uns entschlossen, auf die in diesem Kontext häufig genannten wissenschaftlichen Studien nochmals detailliert einzugehen und daraus ein wissenschaftlich basiertes Fazit zu ziehen. Dieses lautet erwartungsgemäß: "Kein Grund zur Entwarnung bei Hormontherapie in den Wechseljahren!".